Kassenpflicht in Deutschland

Duratec-Kassen sind finanzamtkonform

Bäckereien, Einzelhändler und Gastronomiebetriebe, deren Geschäft überwiegend bar abgewickelt wird, sind verstärkt in den Fokus der deutschen und auch der österreichischen Finanzbehörden geraten. Neben Tagesendsummenbons verlangen die Prüfer im Einklang mit den gesetzlichen Regelungen und den Grundsätzen ordnungsgemäßer DV-gestützter Buchführung auch Zugriff auf die zugrunde liegenden Einzeldaten.

Am 28. Dezember 2016 wurde das „Gesetz zum Schutz vor Manipulationen an digitalen Grundaufzeichnungen“ im Bundesgesetzblatt veröffentlicht und trat am Folgetag in Kraft. Das Gesetzt fordert, dass ab dem 1. Januar 2020 jedes Kassensystem folgende Vorgaben erfüllen muss:

  • Ausstattung mit einer technischen Sicherheitseinrichtung (TSE*)
  • Digitale Schnittstelle der Finanzverwaltung für Kassensysteme (DSFinV-K 2.0)
  • Meldepflicht bei der Finanzbehörde
  • Belegpflicht

 

Es drohen Strafzahlungen bis zu 25.000 € bei Verwendung eines nicht finanzamtkonformen Kassensystems!

Haben Sie keine Angst vor unangekündigten Betriebsprüfungen und Strafzahlungen!

Mit Duratec können Sie auch nach dem 1. Januar 2020 weiterhin finanzamtkonform kassieren und gehen kein Risiko ein. Dies garantieren wir Ihnen sogar in der nachstehenden Erklärung. Setzen Sie auf die Erfahrung von Duratec und der Vectron Systems AG:

  • Jahrelange Erfahrung mit Fiskallösungen
  • Umgesetzte Fiskalanforderungen in D, AT, CZ, RO, F, PT, B
  • Mitarbeit in der Arbeitsgruppe Fiskal im DFKA
  • Mitarbeit beim Projekt INSIKA

Garantiert finanzamtkonform

Alle aktuellen Duratec-Kassen sind in Deutschland und Österreich zu 100 % gesetzeskonform. Zudem garantiert Duratec verbindlich, dass alle neu ausgelieferten Systeme mit der in Deutschland ab 2020 erforderlichen technischen Sicherheitseinrichtung gemäß Gesetzesentwurf nachgerüstet werden können. Finanzamtkonforme Kassen: selbstverständlich mit Duratec!

zu den Downloads

Lizenzpaket Fiskal D2020 für Duratec-Systeme

  • Duratec stellt kostenlose Lizenz- und Software-Update bei Neukassen sowie Kassen, die ab dem 01.01.2019 gekauft wurden, zur Verfügung.
  • Kostenpflichtiges Lizenzpaket für ältere Kassen die vor dem 01.01.2019 gekauft wurden.
  • Die TSE-Lizenz ist für Nutzer des Digitalpakets Deutschland während des Abozeitraums kostenfrei.

 

Bezüglich der notwendigen Installation wenden Sie sich bitte an Ihren Händler.

Zusätzlich ist eine technische Sicherheitseinrichtung (TSE*) notwendig.

* TSE = Die zertifizierte technische Sicherheitseinrichtung dient zur Signierung von Belegen und Speicherung digitaler Aufzeichnungen nach Vorgabe des Gesetzgebers.

Sie haben wenig Zeit? Vorab eine Zusammenfassung des Inhalts:

  • Informationen zur Kassen-Nachschauen ab 01.01.2018.
  • Die GoBD sind weiter in Kraft, d. h. ab dem 01.01.2017 müssen alle Kassendaten 10 Jahre lang elektronisch gespeichert werden. Die Übergangfrist in der nicht-umrüstbare Systeme noch genutzt werden dürfen, lief am 31.12.2016 aus.
  • Alle momentan lieferbaren Duratec-Kassen sind GoBD-konform und haben ein Testat erhalten.
  • Das "Gesetz zum Schutz vor Manipulationen an digitalen Grundaufzeichnungen" trat am 29. Dezember 2016 in Kraft und schreibt vor, dass ab dem 01.01.2020 jede Registrierkasse mit einer technischen Sicherheitseinrichtung ausgestattet werden muss.
  • Zuvor angeschaffte Systeme, die nicht umrüstbar sind, aber den GoBD entsprechen, dürfen noch bis Ende 2022 eingesetzt werden.
  • Wir garantieren verbindlich, dass alle neu ausgelieferten Duratec-Kassen mit einer technischen Sicherheitseinrichtung gemäß Gesetzesänderung nachgerüstet werden können (Download Garantieerklärung).
  • DEHOGA-Merkblatt zu manipulationssicheren Registrierkassen (Stand September 2016) als PDF zum Download.

Kassen-Nachschauen ab 01.01.2018

Neben einer technischen Sicherheitseinrichtung regelt das Gesetz Kassen-Nachschauen. Diese werden in der Abgabenordnung (AO) in § 146b geregelt. 
Definition: „Zur Prüfung der Ordnungsmäßigkeit der Aufzeichnungen und Buchungen von Kasseneinnahmen und Kassenausgaben können die damit betrauten Amtsträger der Finanzbehörde ohne vorherige Ankündigung und außerhalb einer Außenprüfung, während der üblichen Geschäfts- und Arbeitszeiten Geschäftsgrundstücke oder Geschäftsräume von Steuerpflichtigen betreten, um Sachverhalte festzustellen, die für die Besteuerung erheblich sein können […].“ Im Gegensatz zu einer Betriebsprüfung, die angekündigt werden muss und die Vergangenheit prüft, kontrolliert die Kassen-Nachschau die korrekte Kassenführung zum Zeitpunkt der Prüfung.

Weitere Fragen und Antworten zum Thema Kassen-Nachschau finden Sie hier in unseren FAQ

GoBD im Detail

GoBD ersetzen GDPdU und GoBS:

Die aktuell geltenden steuerlichen Anforderungen an Registrierkassen werden in zwei Schreiben des Bundesministeriums der Finanzen (BMF) vom 26.11.2010* und 01.01.2015 (GoBD)** dargestellt. In diesen wird bestimmt, wie digitale Unterlagen aufbewahrt werden sollen, damit das Finanzamt bei einer Betriebsprüfung auf die Informationen zugreifen kann. Die GoBD lösen die  GDPdU***, das „FAQ zum Datenzugriffsrecht der Finanzverwaltung“ sowie die GoBS**** ab. Für Anwender von Registrierkassen ergeben sich daraus jedoch keine wesentlichen Neuerungen. Maßgeblich ist also weiterhin das Schreiben vom 26. November 2010.

 

*Aufbewahrung digitaler Unterlagen bei Bargeschäften
**Grundsätze zur ordnungsgemäßen Führung und Aufbewahrung von Büchern, Aufzeichnungen und Unterlagen in elektronischer Form sowie zum Datenzugriff (GoBD)
***Grundsätze zum Datenzugriff und zur Prüfbarkeit digitaler Unterlagen (GDPdU)
****Grundsätze ordnungsmäßiger DV-gestützter Buchführungssysteme (GoBS) Kassendaten 10 Jahre archivieren

10 Jahre Aufbewahrungspflicht für Kassendaten

Laut BMF-Schreiben vom 26.11.2010 muss ein Kassensystem ab sofort alle Buchungsdaten im Detail sowie weitere Daten elektronisch und unveränderbar aufzeichnen sowie mindestens 10 Jahre archivieren. Steuerlich relevant sind danach: Journal-, Auswertungs-, Programmier- und Stammdatenänderungsdaten.

Ferner legen die Finanzbehörden großen Wert darauf, dass die Vollständigkeit der Daten prüfbar ist, z. B. durch fortlaufende Nummern. Die Archivierung kann auch in einem nachgeschalteten System erfolgen. Die Daten müssen bei Betriebsprüfungen elektronisch in einem auswertbaren Format zur Verfügung gestellt werden, womit eine direkte Schnittstelle zur IDEA-Software der Prüfer gemeint ist.

Fehlen die geforderten elektronischen Daten oder werden andere formale Fehler in der Kassenbuchführung gefunden, droht die Schätzung der Einnahmen, was zu hohen Steuernachzahlungen führen kann.

Die Übergangsfrist, in der nicht-umrüstbare Systeme noch genutzt werden durften, lief am 31.12.2016 aus.

Auf der sicheren Seite mit Duratec-Kassen

Um Duratec-Anwendern größtmögliche Sicherheit zu geben, haben wir die für die Finanzbehörden relevanten Funktionen der Duratec-Software prüfen lassen und ein Testat erhalten. Die Prüfung erfolgte gemäß dem Prüfungsstandard zur Prüfung von Softwareprodukten (PS 880), veröffentlicht vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW).

Im Testat wird bestätigt, dass Duratec-Produkte bei korrekter Nutzung und der Verwendung des Fiskaljournals den Anforderungen der deutschen Finanzbehörden entsprechen. Zwar ist das Testat für die Finanzverwaltung rechtlich nicht bindend, es stellt allerdings momentan die beste Möglichkeit dar, die Gesetzeskonformität eines Systems zu belegen. Bei einer Betriebsprüfung werden formelle Einwände gegen die Kassenbuchführung damit erheblich schwerer zu erheben sein.

Aktueller Stand: Steuerliche Anforderungen an Registrierkassen / Garantieerklärung

Am 28. Dezember 2016 wurde das „Gesetz zum Schutz vor Manipulationen an digitalen Grundaufzeichnungen“ im Bundesgesetzblatt veröffentlicht und trat am Folgetag in Kraft.

Das Gesetzt fordert, dass ab dem 1. Januar 2020 jede Registrierkasse mit einer technischen Sicherheitseinrichtung ausgestattet werden muss. Für vorher angeschaffte, nicht-umrüstbare Systeme, die aber den Anforderungen des BMF-Schreibens vom 26. November 2010 entsprechen müssen, gibt es eine Übergangsregelung. Sie dürfen noch bis Ende 2022 eingesetzt werden.

Am 7. Juli trat die Kassensicherungsverordnung (KassenSichV) in Kraft. Sie legt einige Details fest und beauftragt das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) mit der Definition der genauen Anforderungen. 

Das BSI soll auch die auf dieser Basis entwickelten Sicherheitseinrichtungen zertifizieren. Die im Gesetz festgelegten Eckdaten laufen zwangsweise auf eine Lösung ähnlich zum INSIKA-Verfahren (INtegrierte SIcherheitslösung für messwertverarbeitende KAssensysteme) hinaus, so dass wir bereits jetzt eine Garantieerklärung zur Nachrüstbarkeit abgeben können. Voraussichtlich wird auch das INSIKA-Verfahren mit einigen Anpassungen vom BSI zertifiziert werden. Vectron hat INSIKA heute schon in die Kassensysteme und in die Commander-Software integriert und über längere Zeiträume erfolgreich in der Praxis getestet. Smartcard-Leser sind entweder bereits ab Werk eingebaut oder nachrüstbar.

Die Übergangsfrist bis zum 31. Dezember 2016 wurde nicht verlängert. Das BMF hat in Schreiben an verschiedene Verbände bekräftigt, dass auch weiterhin keine neuen Fristsetzungen geplant sind. Also müssen Geräte, die dem Schreiben vom 26. November 2010 nicht entsprechen, schnellstmöglich umgerüstet oder ausgetauscht werden.

Unsere FAQ zu den GoBD

In unseren FAQ finden Sie alles Wissenswerte rund um die aktuelle Gesetzgebung:

  • Wichtigste Fragen
  • Juristische Themen
  • Betriebsprüfung und Kassennachschau
  • Technische Details und tägliche Arbeit
  • Weitere Quellen / Nützliche Links
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