Kassenpflicht in Deutschland

Duratec-Kassen sind finanzamtkonform

Sie haben wenig Zeit? Vorab eine Zusammenfassung des Inhalts:

  • Die GoBD sind weiter in Kraft, d. h. ab dem 01.01.2017 müssen alle Kassendaten 10 Jahre lang elektronisch gespeichert werden. Die Übergangfrist in der nicht-umrüstbare Systeme noch genutzt werden dürfen, lief am 31.12.2016 aus.
  • Alle momentan lieferbaren Duratec-Kassen sind GoBD-konform und haben ein Testat erhalten.
  • Das "Gesetz zum Schutz vor Manipulationen an digitalen Grundaufzeichnungen" trat am 29. Dezember 2016 in Kraft und schreibt vor, dass ab dem 01.01.2020 jede Registrierkasse mit einer technischen Sicherheitseinrichtung ausgestattet werden muss.
  • Zuvor angeschaffte Systeme, die nicht umrüstbar sind, aber den GoBD entsprechen, dürfen noch bis Ende 2022 eingesetzt werden.
  • Wir garantieren verbindlich, dass alle neu ausgelieferten Duratec-Kassen mit einer technischen Sicherheitseinrichtung gemäß Gesetzesentwurf nachgerüstet werden können (Download Garantieerklärung).
  • DEHOGA-Merkblatt zu manipulationssicheren Registrierkassen (Stand September 2016) als PDF zum Download.

Garantie­erklärung

Wir sichern Ihnen verbindlich zu, dass alle momentan gelieferten Duratec-Systeme mit einer Sicherheitseinrichtung gemäß dem noch zu verabschiedenden "Gesetz zum Schutz vor Manipulationen an digitalen Grundaufzeichnungen" nachgerüstet werden können. Lesen Sie dazu auch unsere Garantieerklärung:

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GoBD im Detail

GoBD ersetzen GDPdU und GoBS:

Die aktuell geltenden steuerlichen Anforderungen an Registrierkassen werden in zwei Schreiben des Bundesfinanzministeriums vom 26.11.2010* und 01.01.2015 (GoBD)** dargestellt. In diesen wird bestimmt, wie digitale Unterlagen aufbewahrt werden sollen, damit das Finanzamt bei einer Betriebsprüfung auf die Informationen zugreifen kann. Die GoBD lösen die  GDPdU***, das „FAQ zum Datenzugriffsrecht der Finanzverwaltung“ sowie die GoBS**** ab. Für Anwender von Registrierkassen ergeben sich daraus jedoch keine wesentlichen Neuerungen. Maßgeblich ist also weiterhin das Schreiben vom 26. November 2010.

Es wird gefordert, dass eine Registrierkasse jedes einzelne verkaufte Produkt über einen Zeitraum von 10 Jahren elektronisch und unveränderbar speichern und archivieren muss. Die Archivierung darf auch in angeschlossenen Systemen erfolgen. Die Daten sind bei einer Betriebsprüfung vorzulegen. Fehlen die geforderten elektronischen Daten oder werden andere formelle Fehler in der Kassenbuchführung gefunden, droht die Schätzung der Einnahmen, was zu hohen Steuernachzahlungen führen kann.

Die Übergangsfrist, in der nicht-umrüstbare Systeme noch weitergenutzt werden durften, lief am 31. Dezember 2016 aus.

 

 

*Aufbewahrung digitaler Unterlagen bei Bargeschäften
**Grundsätze zur ordnungsgemäßen Führung und Aufbewahrung von Büchern, Aufzeichnungen und Unterlagen in elektronischer Form sowie zum Datenzugriff (GoBD)
***Grundsätze zum Datenzugriff und zur Prüfbarkeit digitaler Unterlagen (GDPdU)
****Grundsätze ordnungsmäßiger DV-gestützter Buchführungssysteme (GoBS) Kassendaten 10 Jahre archivieren

Auf der sicheren Seite mit Duratec-Kassen

Um Duratec-Anwendern größtmögliche Sicherheit zu geben, haben wir die für die Finanzbehörden relevanten Funktionen der Duratec-Software prüfen lassen und ein Testat erhalten. Die Prüfung erfolgte gemäß dem Prüfungsstandard zur Prüfung von Softwareprodukten (PS 880), veröffentlicht vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW). Im Testat wird bestätigt, dass Duratec-Produkte bei korrekter Nutzung und der Verwendung des Fiskaljournals den Anforderungen der deutschen Finanzbehörden entsprechen. Zwar ist das Testat für die Finanzverwaltung rechtlich nicht bindend, es stellt allerdings momentan die beste Möglichkeit dar, die Gesetzeskonformität eines Systems zu belegen. Bei einer Betriebsprüfung werden formelle Einwände gegen die Kassenbuchführung damit erheblich schwerer zu erheben sein.

Gesetz zum Schutz vor Manipulationen an digitalen Grundaufzeichnungen

Am 28. Dezember 2016 wurde das „Gesetz zum Schutz vor Manipulationen an digitalen Grundaufzeichnungen“ im Bundesgesetzblatt veröffentlicht und trat am Folgetag in Kraft.

Das Gesetzt fordert, dass ab dem 1. Januar 2020 jede Registrierkasse mit einer technischen Sicherheitseinrichtung ausgestattet werden muss. Für vorher angeschaffte, nicht-umrüstbare Systeme, die aber den Anforderungen des BMF-Schreibens vom 26. November 2010 entsprechen müssen, gibt es eine Übergangsregelung. Sie dürfen noch bis Ende 2022 eingesetzt werden.

Die Anforderungen an die technischen Lösungen werden erst später in einer Verordnung festgelegt, teilweise durch das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI). Das BSI soll auch die auf dieser Basis entwickelten Sicherheitseinrichtungen zertifizieren. Die im Gesetzentwurf festgelegten Eckdaten laufen zwangsweise auf eine Lösung ähnlich zum INSIKA-Verfahren (INtegrierte SIcherheitslösung für messwertverarbeitende KAssensysteme) hinaus, so dass wir bereits jetzt eine Garantieerklärung zur Nachrüstbarkeit abgeben können. Voraussichtlich wird auch das INSIKA-Verfahren mit einigen Anpassungen vom BSI zertifiziert werden. Vectron hat INSIKA heute schon in die Kassensysteme und in die Commander-Software integriert und über längere Zeiträume erfolgreich in der Praxis getestet. Smartcard-Leser sind entweder bereits ab Werk eingebaut oder nachrüstbar.

Unsere FAQ zu den GoBD

In unseren FAQ finden Sie alles Wissenswerte rund um die aktuelle Gesetzgebung:

  • Wichtigste Fragen
  • Juristische Themen
  • Betriebsprüfung und Kassennachschau
  • Technische Details und tägliche Arbeit
  • Weitere Quellen / Nützliche Links
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